16. August 2011

WordPress aufräumen: Revisionen

Ich mag WordPress. Es ist einfach zu bedienen, lässt sich leicht durch Plugins den eigenen Bedürfnissen anpassen und reicht deshalb für meine Bedürfnisse vollkommen aus.

Allerdings sammelt sich mit der Zeit leider etwas Balast an. Zum Beispiel speichert WordPress beim Verfassen oder Editieren eines Beitrags verschiedene Stände, sogenannte Revisionen. Mit den folgenden SQL-Befehlen kann man die Tabelle wp_posts ein bisschen aufräumen:

DELETE FROM wp_posts WHERE post_type = "revision";

OPTIMIZE TABLE wp_posts;

Wichtig: Backup nicht vergessen!

21. November 2010

nginx – Der Neue

Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, den Webserver zu wechseln. Nicht, weil ich mit Apache unzufrieden gewesen wäre. Apache bot mir schließlich alles, was ich gebraucht habe. Die Frage ist: zu welchem Preis?

Es ist mit Sicherheit kein Geheimnis, dass Apache nicht nur ziemlich mächtig, sondern auch ziemlich speicherhungrig ist. Aus diesem Grunde wollte ich einen neuen Webserver ausprobieren. Schaut man sich um, bleiben nur noch lighttpd und nginx. Selbst wenn einige (auch Leute, die ich kenne) zufrieden mit lighttpd sind, konnte ich mich nicht so richtig mit diesem anfreunden. Die Wahl fiel auf nginx.

Der Server ist eingerichtet und läuft soweit stabil. Etwas kniffelig war der Zugriff auf die SVN-Repositories. Hier muss dann doch Apache herhalten, allerdings ist kaum ein Modul geladen, da ich lediglich SVN über https damit nutze.

Es laufen jetzt also mehr Instanzen von nginx und php-fastcgi als von Apache bei etwa gleichem Speicherverbrauch. Ich hoffe, ich konnte die Website dadurch schneller machen.

11. April 2010

Neues Theme für meine Webpage?

Derzeit bin ich ernsthaft am Überlegen, ob ich meine Webpage zu Gunsten von Posterous ganz aufgeben soll. Bisher konnte ich mich dazu allerdings noch nicht durchringen. Mich stört im Moment, dass ich nach einem Theme-Update oder nach dem Update des Plugins “Posterize” immer wieder Anpassungen von Hand durchführen muss. Aber auf der anderen Seite mag ich mich nicht so richtig von meiner Homepage trennen.

Als einen ersten Schritt, die Homepage weiter zu betrieben, habe ich mir überlegt, dass ich ihr mal wieder ein neues Theme verpasse. Das Theme “Minimous” soll es sein, angelehnt an das Standard-Theme von Posterous. Ich hoffe damit weniger Updatestress zu haben und auch, dass ich meine Homepage und meinen “eigenen” Blog halten kann.

Ach übrigens: Hiermit kann ich testen, ob meine Anpassungen am “Posterize”-Plugin nach dem Update erfolgreich waren.

22. Februar 2010

Zitate

Ich bin nun schon seit einiger Zeit aufmerksamer, wenn es um Zitate geht. Ich finde, dass Zitate irgendetwas Besonderes haben. Deshalb gibt es hier eine Auswahl von denen, die mir über den Weg gelaufen sind.

If you’re not prepared to be wrong, you’ll never come up with anything original.

– Sir Ken Robinson

In the beginner’s mind there are many possibilities. In the expert’s mind there are few.

– Shunryu Suzuki

PowerPoint slides are like children:
No matter, how ugly they are, you’ll think they’re beautiful if they’re yours.

– Scott Adams

When your work speaks for itself, don’t interrupt.

– Henry Kaiser

The suppression of uncomfortable ideas may be common in religion and politics, but it is not the path to knowledge.

– Carl Sagan

Making the simple complicated is commonplace: making the complicated awesomely simple, that’s creativity.

– Charles Mingus

Motivation is what gets you started. Habit is what keeps you going.

– Jim Rynn

Celebrate any progress. Don’t wait to get perfect.

– Ann McGee Cooper

If you do what you’ve always done, you’ll get what you’ve always gotten.

– Anthony Robbins

Being able to quit things that don’t work is integral to being a winner.

– Tim Ferriss

I can accept failure – everyone fails at something. But I can’t accept not trying.

– Michael Jordan

Leider sind diese alle auf Englisch. Ich denke aber, dass sie trotzdem für euch verständlich waren. Falls ihr auch Spaß an Zitaten habt, dann schaut doch einfach mal in die neue Kategorie im Blog.

24. Januar 2010

Bin ich im Web 2.0 angekommen?

Hm, gute Frage. Zumindest bin ich ein Stück weiter vorgedrungen.

Nachdem ich mich vor ca. 1 Jahr bei Twitter angemeldet habe, habe ich noch einen Posterous-Account angelegt. Doch was mache ich mit einem Blog, einem Posterous-Account und einem Twitter-Account? Ich habe das — zumindest im Moment — für mich so geregelt:

Wenn (Zeichenanzahl <= 140)
     benutze Twitter
Wenn (Zeichenanzahl > 140 & Absatzanzahl <= 3)
     benutze Posterous
Sonst
     benutze Blog

Natürlich sind diese Abgrenzungen (bis auf das Zeichenlimit bei Twitter vielleicht) gewissen schwimmenden Grenzen unterlegen. Die Grundidee soll sein, dass kurze Nachrichten über Twitter gehen, etwas längere (vielleicht auch hauptsächlich mobile Nachrichten) über Posterous und längere Artikel über den Blog. Außerdem wird es eine Verkettung der einzelnen Komponenten der Form

Blog -> Posterous -> Twitter

geben. Wenn ich also was im Blog schreibe, so soll eine Benachrichtigung an Posterous gehen. Und weil für alles, was auf Posterous erscheint, eine Benachrichtigung an Twitter weitergereicht werden soll, so bekommen meine Follower auf alle Fälle mit, wenn ich was auf Posterous oder in meinem Blog gepostet habe.

Ich halte es hiermit genauso wie mit allem, was ich im Web probiert habe: wenn’s mir gefällt, wird’s weiter so gemacht und wenn nicht, dann nicht… ;-)

In diesem Sinne…

P.S.: Wenn alles gut funktioniert, müsste auch jetzt schon oben genannte “Verkettung” greifen.

Update: Natürlich hat diese “Verkettung” nicht funktioniert. Es hängt hier wohl am verwendeten Plugin “Posterize”. Jedoch weiß ich noch nicht, was die genaue Ursache ist…

Update 2: Es gibt jetzt eine neue Version von “Posterize”. Geht es jetzt? Gleich mal testen…

18. Januar 2010

Blogging vs. Microblogging

Zugegeben. Blogs sind was Schönes. Man ist flexibel, kann sich mal schnell was von der Seele schreiben. Doch diese Art der Informationsvermittlung wird durch eine neue Form von Blogging gefährdet — Microblogging!

War es doch bis vor ca. 2 Jahren noch so, dass man gerne gebloggt hat (auch vielleicht mal längere Beiträge), so geht der Trend in Richtung kürzerer Blogposts bis hin zum Microblogging. Allen voraus Twitter

Ich selbst blogge immernoch gerne, nutze jedoch auch Twitter. Ich schätze die Einfachheit, schnell mal meine Website auf den neusten Stand zu bringen, indem ich einen neuen, hoffentlich sinnvollen Blogeintrag verfasse. Ich schätze jedoch auch die Belanglosigkeit von Twitter, wo zumindest nicht jeder meiner Einträge unbedingt qualitativ hochwertig ist.

Ich denke, es wird für beide Formen weiterhin Anwendungsgebiete geben, die ihre Vorzüge aber auch Nachteile haben. Für mich persönlich steht fest, dass ich beides weiterhin parallel betreiben werde. Leider ist nicht immer die Zeit vorhanden, einen längeren Blogeintrag zu verfassen. Ich werde mich hier in Zukunft wahrscheinlich kürzer fassen, was aber nicht unbedingt von Nachteil sein soll, denn wer will schon lange Einträge lesen? Die Zeit zieht heutzutage so schnell an einem vorbei, dass es manchmal ganz gut ist, nicht von Text erschlagen zu werden. So geht es mir jedenfalls…

6. November 2009

Unter Mac OS X mit Standardrechten arbeiten

Unter Mac OS X ist es genauso wie auch unter Windows zu empfehlen, bei der täglichen Arbeit auf Administratorrechte zu verzichten und als Standardbenutzer zu arbeiten. Die Einstellungen für die grafische Oberfläche sind schnell erledigt, bei der Arbeit mit dem Terminal muss man ein klein wenig mehr tun.

  • Grafische Oberfläche:
    Bei der grafischen Oberfläche geht man wie folgt vor. Zuerst muss man einen Benutzer anlegen, welcher Administratorrechte bekommt. Danach einfach anmelden unter dem neu angelegten Benutzer und sich selbst “herunterstufen” als Standardbenutzer. All das kann man in den “Systemeinstellungen” unter “Benutzer” tun.
  • Terminal:
    Das Security-Framework, das die Aufgabe der Administratordaten regelt, wertet nur die Gruppenzugehörigkeit, nicht aber die sudoers-Datei aus. Insofern muss man hier noch ein wenig Hand anlegen.
    Zuerst startet man ein Terminal von einem Administratorkonto aus. Durch Eingabe von
    sudo visudo
    und der Eingabe des Administrator-Kennwortes öffnet sich der Texteditor vi mit der Datei /etc/sudoers.
    Wichtig: Die Datei nicht mit einem anderen Befehl öffnen, denn es könnte dann etwas schief laufen!
    Durch Eingabe von “i” schaltet man um in den Eingabemodus, “ESC” beendet diesen wieder. Nun die Zeile
    user ALL=(ALL) ALL
    im Bereich # User privilege specification eingeben, wobei “user” für den Benutzernamen steht, welcher sudo-Rechte erhalten soll. Mit “:wq” speichern wir die Änderungen und schließen vi. Nun hat der Benutzer user uneingeschränkte sudo-Rechte und kann beliebige Befehle mit sudo absetzen.

Falls Fragen hierzu auftauchen sollten würde ich mich über ein Feedback freuen. Am besten hierfür die Kommentarfunktion nutzen.

Weiterhin viel Spaß mit der Arbeit unter Mac OS X.

16. August 2009

AppleScripts zur Vereinfachung des Alltags

Hier möchte ich zwei AppleScripts posten, welche ich persönlich für meinen Alltag sehr nützlich finde. “StartEveryDayApps” startet alltäglich benutzte Programme (falls man diese z.B. nicht in den Autostart legen will). Für dieses Beispiel habe ich mich lediglich auf Mail und Safari beschränkt, jedoch kann diese Liste beliebig erweitert werden (bei meinem eigentlichen Script ist sie auch größer). “CloseAllApps” schließt alle laufenden Programme. Dabei ist es wichtig, den Finder auszuschließen, weil dieser sonst auch beendet wird. Beim Speichern als Typ einfach noch “Programm” auswählen und fertig. Viel Spass beim Benutzen!

StartEveryDayApps:

set app_list to {"Mail", "Safari"}

try
  repeat with i from 1 to (number of items in app_list)
    set this_item to item i of the app_list
    tell application this_item to activate
  end repeat
  repeat with i from 1 to (number of items in app_list)
    set this_item to item i of the app_list
    tell application "Finder"
      set visible of process this_item to false
    end tell
  end repeat
on error
  tell the current application to display dialog "An error has occurred!"
end try

CloseAllApps:

tell application "System Events" to set the visible of every process to true

set white_list to {"Finder", "Script Editor"}

try
  tell application "Finder"
    set process_list to the name of every process whose visible is true
  end tell
  repeat with i from 1 to (number of items in process_list)
    set this_process to item i of the process_list
    if this_process is not in white_list then
      tell application this_process
        quit
      end tell
    end if
  end repeat
on error
  tell the current application to display dialog "An error has occurred!" & return &
    "This script will now quit" buttons {"Quit"} default button 1 with icon 0
end try
5. August 2009

Twitter

Ich nutze seit ungefähr Anfang Januar 2009 den Microbloggingdienst Twitter. Zuerst dachte ich wieder ans Abmelden, da ich nicht wusste, was ich “twittern” sollte, aber so langsam rollt es an…

Vielleicht bin ich nicht so mitteilungsfreudig, wie das manch andere sind, aber das ein oder andere erfährt man schon von mir. Hauptsächlich versuche ich, so viele Informationen wie möglich, jedoch nicht mehr als nötig preiszugeben. Mit anderen Worten: Ich versuche, allzu konkrete Informationen möglichst zu meiden.

Wenn ein Tweet Neuigkeiten zu Programmen o.ä. enthält, welche ich noch nicht kenne und mich interessieren, dann habe ich “nebenbei” die Möglichkeit, mir das anzusehen. Und mit dem passenden Programm kommen die Neuigkeiten ganz automatisch.

Twitter ist für mich persönlich auch eine (kompakte) Zusammenfassung von Nachrichten geworden. Man denke z.B. nur daran, wie schnell sich die Neuigkeit von einem Flugzeug, das auf dem Hudson schwimmt, über Twitter verbreitet hat.

Alles in allem muss meiner Meinung nach Twitter von zwei Seiten betrachten: Zum einen ist es natürlich ein schnelles Medium um Informationen jeglicher Art auszutauschen. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Medium, über das man von einem User sehr viel erfahren kann. Da das Internet bekanntlich nichts vergisst, sollte man sich also genau überlegen, ob man einen Tweet so stehen lässt, bevor man auf “Senden” klickt.

Wer sich ein bisschen näher informieren will, dem empfehle ich den Twitter-Beitrag der Sendung “3sat neues” (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/517198).

Aber wer hätte wohl gedacht, dass 140 Zeichen einmal unser Leben beeinflussen können?

1. Juli 2009

Server geschossen

Ich weiß noch nicht genau, warum da was schief gelaufen ist, aber der Server war plötzlich (gestern, 30.06.2009) voll ausgelastet. Trotz Neustart hat sich der Zustand direkt nach 5 Minuten wieder eingestellt.

Also musste ich, da ich kaum was per SSH machen konnte, bevor sich der Server wieder verabschiedete, neu installieren. Gott sei Dank hat man Backups! Eigentlich habe ich im Moment absolut keine Zeit für Server-Installationen, da ich an der Uni mehr als ausgelastet bin, jedoch hing von dem Server auch mein SVN-Server ab, den ich unbedingt brauche…

Leider hat sich herausgestellt, dass mein bisher verwendetes Theme “Garland-revisited” wohl Probleme mit WordPress 2.8 hat. Zuerst dachte ich, dass beim Rückspielen irgendein Fehler aufgetreten sei, doch das konnte ich letztendlich ausschließen, da die Probleme auch bei einer frischen WordPress 2.8 Installation auftraten (ich habe es allerdings dann nicht mehr mit WordPress 2.7 probiert). Also habe ich mich für ein neues Theme entschieden. Falls ihr nun einen Hinweis auf einen Link auf der linken Seite findet, dann hat das nichts damit zu tun, dass ich vielleicht eine “Links-Rechts-Schwäche” hätte, sondern mit dem Themewechsel: es gibt jetzt quasi kein “Links” mehr (obwohl es die “Links” schon noch gibt *g*).

In der Hoffnung, dass dies die letzten Probleme für die nächste Zeit waren und (vor allem) keine Probleme auf Grund der Neuinstallation auftauchen, denn Zeit habe ich im Moment wirklich nicht!