21. November 2010

nginx – Der Neue

Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, den Webserver zu wechseln. Nicht, weil ich mit Apache unzufrieden gewesen wäre. Apache bot mir schließlich alles, was ich gebraucht habe. Die Frage ist: zu welchem Preis?

Es ist mit Sicherheit kein Geheimnis, dass Apache nicht nur ziemlich mächtig, sondern auch ziemlich speicherhungrig ist. Aus diesem Grunde wollte ich einen neuen Webserver ausprobieren. Schaut man sich um, bleiben nur noch lighttpd und nginx. Selbst wenn einige (auch Leute, die ich kenne) zufrieden mit lighttpd sind, konnte ich mich nicht so richtig mit diesem anfreunden. Die Wahl fiel auf nginx.

Der Server ist eingerichtet und läuft soweit stabil. Etwas kniffelig war der Zugriff auf die SVN-Repositories. Hier muss dann doch Apache herhalten, allerdings ist kaum ein Modul geladen, da ich lediglich SVN über https damit nutze.

Es laufen jetzt also mehr Instanzen von nginx und php-fastcgi als von Apache bei etwa gleichem Speicherverbrauch. Ich hoffe, ich konnte die Website dadurch schneller machen.

11. April 2010

Neues Theme für meine Webpage?

Derzeit bin ich ernsthaft am Überlegen, ob ich meine Webpage zu Gunsten von Posterous ganz aufgeben soll. Bisher konnte ich mich dazu allerdings noch nicht durchringen. Mich stört im Moment, dass ich nach einem Theme-Update oder nach dem Update des Plugins “Posterize” immer wieder Anpassungen von Hand durchführen muss. Aber auf der anderen Seite mag ich mich nicht so richtig von meiner Homepage trennen.

Als einen ersten Schritt, die Homepage weiter zu betrieben, habe ich mir überlegt, dass ich ihr mal wieder ein neues Theme verpasse. Das Theme “Minimous” soll es sein, angelehnt an das Standard-Theme von Posterous. Ich hoffe damit weniger Updatestress zu haben und auch, dass ich meine Homepage und meinen “eigenen” Blog halten kann.

Ach übrigens: Hiermit kann ich testen, ob meine Anpassungen am “Posterize”-Plugin nach dem Update erfolgreich waren.

24. Januar 2010

Bin ich im Web 2.0 angekommen?

Hm, gute Frage. Zumindest bin ich ein Stück weiter vorgedrungen.

Nachdem ich mich vor ca. 1 Jahr bei Twitter angemeldet habe, habe ich noch einen Posterous-Account angelegt. Doch was mache ich mit einem Blog, einem Posterous-Account und einem Twitter-Account? Ich habe das — zumindest im Moment — für mich so geregelt:

Wenn (Zeichenanzahl <= 140)
     benutze Twitter
Wenn (Zeichenanzahl > 140 & Absatzanzahl <= 3)
     benutze Posterous
Sonst
     benutze Blog

Natürlich sind diese Abgrenzungen (bis auf das Zeichenlimit bei Twitter vielleicht) gewissen schwimmenden Grenzen unterlegen. Die Grundidee soll sein, dass kurze Nachrichten über Twitter gehen, etwas längere (vielleicht auch hauptsächlich mobile Nachrichten) über Posterous und längere Artikel über den Blog. Außerdem wird es eine Verkettung der einzelnen Komponenten der Form

Blog -> Posterous -> Twitter

geben. Wenn ich also was im Blog schreibe, so soll eine Benachrichtigung an Posterous gehen. Und weil für alles, was auf Posterous erscheint, eine Benachrichtigung an Twitter weitergereicht werden soll, so bekommen meine Follower auf alle Fälle mit, wenn ich was auf Posterous oder in meinem Blog gepostet habe.

Ich halte es hiermit genauso wie mit allem, was ich im Web probiert habe: wenn’s mir gefällt, wird’s weiter so gemacht und wenn nicht, dann nicht… ;-)

In diesem Sinne…

P.S.: Wenn alles gut funktioniert, müsste auch jetzt schon oben genannte “Verkettung” greifen.

Update: Natürlich hat diese “Verkettung” nicht funktioniert. Es hängt hier wohl am verwendeten Plugin “Posterize”. Jedoch weiß ich noch nicht, was die genaue Ursache ist…

Update 2: Es gibt jetzt eine neue Version von “Posterize”. Geht es jetzt? Gleich mal testen…

18. Januar 2010

Blogging vs. Microblogging

Zugegeben. Blogs sind was Schönes. Man ist flexibel, kann sich mal schnell was von der Seele schreiben. Doch diese Art der Informationsvermittlung wird durch eine neue Form von Blogging gefährdet — Microblogging!

War es doch bis vor ca. 2 Jahren noch so, dass man gerne gebloggt hat (auch vielleicht mal längere Beiträge), so geht der Trend in Richtung kürzerer Blogposts bis hin zum Microblogging. Allen voraus Twitter

Ich selbst blogge immernoch gerne, nutze jedoch auch Twitter. Ich schätze die Einfachheit, schnell mal meine Website auf den neusten Stand zu bringen, indem ich einen neuen, hoffentlich sinnvollen Blogeintrag verfasse. Ich schätze jedoch auch die Belanglosigkeit von Twitter, wo zumindest nicht jeder meiner Einträge unbedingt qualitativ hochwertig ist.

Ich denke, es wird für beide Formen weiterhin Anwendungsgebiete geben, die ihre Vorzüge aber auch Nachteile haben. Für mich persönlich steht fest, dass ich beides weiterhin parallel betreiben werde. Leider ist nicht immer die Zeit vorhanden, einen längeren Blogeintrag zu verfassen. Ich werde mich hier in Zukunft wahrscheinlich kürzer fassen, was aber nicht unbedingt von Nachteil sein soll, denn wer will schon lange Einträge lesen? Die Zeit zieht heutzutage so schnell an einem vorbei, dass es manchmal ganz gut ist, nicht von Text erschlagen zu werden. So geht es mir jedenfalls…

5. August 2009

Twitter

Ich nutze seit ungefähr Anfang Januar 2009 den Microbloggingdienst Twitter. Zuerst dachte ich wieder ans Abmelden, da ich nicht wusste, was ich “twittern” sollte, aber so langsam rollt es an…

Vielleicht bin ich nicht so mitteilungsfreudig, wie das manch andere sind, aber das ein oder andere erfährt man schon von mir. Hauptsächlich versuche ich, so viele Informationen wie möglich, jedoch nicht mehr als nötig preiszugeben. Mit anderen Worten: Ich versuche, allzu konkrete Informationen möglichst zu meiden.

Wenn ein Tweet Neuigkeiten zu Programmen o.ä. enthält, welche ich noch nicht kenne und mich interessieren, dann habe ich “nebenbei” die Möglichkeit, mir das anzusehen. Und mit dem passenden Programm kommen die Neuigkeiten ganz automatisch.

Twitter ist für mich persönlich auch eine (kompakte) Zusammenfassung von Nachrichten geworden. Man denke z.B. nur daran, wie schnell sich die Neuigkeit von einem Flugzeug, das auf dem Hudson schwimmt, über Twitter verbreitet hat.

Alles in allem muss meiner Meinung nach Twitter von zwei Seiten betrachten: Zum einen ist es natürlich ein schnelles Medium um Informationen jeglicher Art auszutauschen. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Medium, über das man von einem User sehr viel erfahren kann. Da das Internet bekanntlich nichts vergisst, sollte man sich also genau überlegen, ob man einen Tweet so stehen lässt, bevor man auf “Senden” klickt.

Wer sich ein bisschen näher informieren will, dem empfehle ich den Twitter-Beitrag der Sendung “3sat neues” (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/517198).

Aber wer hätte wohl gedacht, dass 140 Zeichen einmal unser Leben beeinflussen können?

1. Juli 2009

Server geschossen

Ich weiß noch nicht genau, warum da was schief gelaufen ist, aber der Server war plötzlich (gestern, 30.06.2009) voll ausgelastet. Trotz Neustart hat sich der Zustand direkt nach 5 Minuten wieder eingestellt.

Also musste ich, da ich kaum was per SSH machen konnte, bevor sich der Server wieder verabschiedete, neu installieren. Gott sei Dank hat man Backups! Eigentlich habe ich im Moment absolut keine Zeit für Server-Installationen, da ich an der Uni mehr als ausgelastet bin, jedoch hing von dem Server auch mein SVN-Server ab, den ich unbedingt brauche…

Leider hat sich herausgestellt, dass mein bisher verwendetes Theme “Garland-revisited” wohl Probleme mit WordPress 2.8 hat. Zuerst dachte ich, dass beim Rückspielen irgendein Fehler aufgetreten sei, doch das konnte ich letztendlich ausschließen, da die Probleme auch bei einer frischen WordPress 2.8 Installation auftraten (ich habe es allerdings dann nicht mehr mit WordPress 2.7 probiert). Also habe ich mich für ein neues Theme entschieden. Falls ihr nun einen Hinweis auf einen Link auf der linken Seite findet, dann hat das nichts damit zu tun, dass ich vielleicht eine “Links-Rechts-Schwäche” hätte, sondern mit dem Themewechsel: es gibt jetzt quasi kein “Links” mehr (obwohl es die “Links” schon noch gibt *g*).

In der Hoffnung, dass dies die letzten Probleme für die nächste Zeit waren und (vor allem) keine Probleme auf Grund der Neuinstallation auftauchen, denn Zeit habe ich im Moment wirklich nicht!

16. Juni 2009

WordPress – ein “Zwischenbericht”

Ich setze nun schon seit längerer Zeit als Blogging-Software WordPress ein. Ich muss sagen, dass ich sehr überrascht bin, dass sich WordPress mittlerweile schon fast zu einem vollwertigen CMS gemausert hat. Sehr schön!

Es gibt sogar schon die Überlegung, ob ich nicht meine ganze Homepage (anstatt mit Drupal zu betreiben) auf WordPress umstellen soll.

Es wäre schön, wenn ihr mir über die Kommentarfunktion mal eure Meinungen zukommen lasst.

20. Januar 2009

Video-Download bei YouTube

Einige haben es vielleicht schon mitbekommen. Bei YouTube kann man sich die Ansprachen von Obama nun auch herunterladen. Wenn ihr jetzt denkt, dass ich einfach nur ein bisschen verspätet darüber berichte, muss ich euch enttäuschen.

Möglicherweise wird es bald einen Video-Download bei YouTube geben, möglicherweise auch nicht. Nichtsdestotrotz bin ich im Netz auf einen Weg gestoßen, wie man sich (jegliche) Videos bei YouTube herunterladen kann. Die simple Idee dahinter ist JavaScript.

Der Weg zum Video-Download ist einfach:

  1. Video öffnen (und vollständig laden lassen)
  2. Folgenden Link in der Adresszeile eingeben:
    javascript:window.location.href%20=%20′http://youtube.com/get_video?fmt=18&video_id=’%20+%20swfArgs['video_id']%20+%20′&t=’%20+%20swfArgs['t'];
  3. Video downloaden ;-)

Ein kleiner “Nachteil” für den Moment: Wirklich funktioniert hat dies bei meinen Tests nur mit Firefox.

In diesem Sinne viel Spass auf YouTube.

Dropbox

Wenn man mit Notebook- und Desktop-Computer arbeitet passiert häufig folgendes: eine Datei ist auf dem einen Rechner, auf dem anderen aber nicht. Oder viel schlimmer: es gibt zwei unterschiedliche Versionen auf den beiden. Was kann man tun? Eine Lösung stellt Dropbox dar. Bei Dropbox hat man eine Online-Festplatte, welche die Daten auf den angemeldeten Rechnern immer synchron hält. Und das schöne ist, es funktioniert mit Windows, Linux und Mac.

Ändert man also z.B. eine Datei auf dem Desktop-Computer, so wird diese mit der Online-Festplatte synchronisiert. Meldet sich dann z.B. das Notebook an, so wird die geänderte Datei auf das Notebook übertragen. Um Dropbox ein bisschen genauer kennenzulernen, empfehle ich das Demo-Video. Einfach auf der Dropbox-Homepage auf “Watch the Video” klicken.

Derzeit befindet sich der Dienst in einer Beta-Phase. Einen kostenlosen Account gibt es, welcher derzeit 2 GB Speicher zur Verfügung stellt.

19. Januar 2009

Scribd

Ich hatte ja schon in einem der letzten Posts angedeutet, dass mir ein paar Ideen für neue Posts durch den Kopf geistern. Nunja, eine davon ist, dass ich euch kurz auf Scribd aufmerksam machen will. Von manchen schon als YouTube der Dokumente gehandelt, erlaubt es Scribd dem User, Dokumente hochzuladen und jedem online verfügbar zu machen. Schaut einfach mal rein, vielleicht findet ihr ja ein interessantes Dokument.