6. November 2009

Unter Mac OS X mit Standardrechten arbeiten

Unter Mac OS X ist es genauso wie auch unter Windows zu empfehlen, bei der täglichen Arbeit auf Administratorrechte zu verzichten und als Standardbenutzer zu arbeiten. Die Einstellungen für die grafische Oberfläche sind schnell erledigt, bei der Arbeit mit dem Terminal muss man ein klein wenig mehr tun.

  • Grafische Oberfläche:
    Bei der grafischen Oberfläche geht man wie folgt vor. Zuerst muss man einen Benutzer anlegen, welcher Administratorrechte bekommt. Danach einfach anmelden unter dem neu angelegten Benutzer und sich selbst “herunterstufen” als Standardbenutzer. All das kann man in den “Systemeinstellungen” unter “Benutzer” tun.
  • Terminal:
    Das Security-Framework, das die Aufgabe der Administratordaten regelt, wertet nur die Gruppenzugehörigkeit, nicht aber die sudoers-Datei aus. Insofern muss man hier noch ein wenig Hand anlegen.
    Zuerst startet man ein Terminal von einem Administratorkonto aus. Durch Eingabe von
    sudo visudo
    und der Eingabe des Administrator-Kennwortes öffnet sich der Texteditor vi mit der Datei /etc/sudoers.
    Wichtig: Die Datei nicht mit einem anderen Befehl öffnen, denn es könnte dann etwas schief laufen!
    Durch Eingabe von “i” schaltet man um in den Eingabemodus, “ESC” beendet diesen wieder. Nun die Zeile
    user ALL=(ALL) ALL
    im Bereich # User privilege specification eingeben, wobei “user” für den Benutzernamen steht, welcher sudo-Rechte erhalten soll. Mit “:wq” speichern wir die Änderungen und schließen vi. Nun hat der Benutzer user uneingeschränkte sudo-Rechte und kann beliebige Befehle mit sudo absetzen.

Falls Fragen hierzu auftauchen sollten würde ich mich über ein Feedback freuen. Am besten hierfür die Kommentarfunktion nutzen.

Weiterhin viel Spaß mit der Arbeit unter Mac OS X.

16. August 2009

AppleScripts zur Vereinfachung des Alltags

Hier möchte ich zwei AppleScripts posten, welche ich persönlich für meinen Alltag sehr nützlich finde. “StartEveryDayApps” startet alltäglich benutzte Programme (falls man diese z.B. nicht in den Autostart legen will). Für dieses Beispiel habe ich mich lediglich auf Mail und Safari beschränkt, jedoch kann diese Liste beliebig erweitert werden (bei meinem eigentlichen Script ist sie auch größer). “CloseAllApps” schließt alle laufenden Programme. Dabei ist es wichtig, den Finder auszuschließen, weil dieser sonst auch beendet wird. Beim Speichern als Typ einfach noch “Programm” auswählen und fertig. Viel Spass beim Benutzen!

StartEveryDayApps:

set app_list to {"Mail", "Safari"}

try
  repeat with i from 1 to (number of items in app_list)
    set this_item to item i of the app_list
    tell application this_item to activate
  end repeat
  repeat with i from 1 to (number of items in app_list)
    set this_item to item i of the app_list
    tell application "Finder"
      set visible of process this_item to false
    end tell
  end repeat
on error
  tell the current application to display dialog "An error has occurred!"
end try

CloseAllApps:

tell application "System Events" to set the visible of every process to true

set white_list to {"Finder", "Script Editor"}

try
  tell application "Finder"
    set process_list to the name of every process whose visible is true
  end tell
  repeat with i from 1 to (number of items in process_list)
    set this_process to item i of the process_list
    if this_process is not in white_list then
      tell application this_process
        quit
      end tell
    end if
  end repeat
on error
  tell the current application to display dialog "An error has occurred!" & return &
    "This script will now quit" buttons {"Quit"} default button 1 with icon 0
end try
13. November 2008

Back To My Mac (es geht… endlich!)

Apple bietet zusammen mit MobileMe den Dienst Back To My Mac an. Dieser erlaubt es einem, von unterwegs auf jeden beim Dienst angemeldeten Computer zuzugreifen und damit zu arbeiten, als wenn man davor sitzen würde. Schöne Sache. Wenn’s direkt funktionieren würde (wie Apple das verspricht).

In diesem Fall musste ich nämlich schon ein bisschen probieren… Für mein Netzwerk zu Hause setze ich einen Asus WL-500 GP ein, natürlich mit installiertem OpenWRT. Und das ist das Problem (oder doch nicht?!?):

Ich geh auf meinem Mac in die Systemeinstellungen -> MobileMe -> Zurück zu meinem Mac und klicke auf “Start”. Er meint nun, dass der Dienst zwar aktiv sei, aber nicht richtig funktionieren würde, weil UPnP nicht installiert oder eingeschaltet sei. Na gut. Nichts leichter als das. Router-Konfiguration auf und einschalten. Denkste… Ich also auf die Suche und bin in nem Forum fündig geworden. OpenWRT arbeitet mit dnsmasq, wobei dnsmasq und MobileMe sich nicht vertragen. Toll :-(

Doch hier kommt das positive Resultat (man darf nicht aufgeben): Auf meinem Router läuft jetzt linuxigd für UPnP und MobileMe rennt auch. Doch wo lag das Problem? Ganz einfach: ich musste dem Router hierfür klar machen, dass er sich nicht auf den DNS-Server von meinem Provider verlassen kann. Und schon klappt’s auch mit dem Nachbarn… ähm… MobileMe.

Update: Ganz so einfach scheint die Sache doch nicht zu sein. Manchmal sehe ich in den Einstellungen immer noch einen gelben anstatt einen grünen Kreis. Ich werde selbstverständlich weiter dran bleiben…

Update 2: So wie es aussieht liegt es nicht an meinem Provider (sorry), sondern tatsächlich an meinem Router. Mal sehen ob ich den Kauf eines neuen umgehen kann…

Update 3: Allzu intensiv habe ich mich damit nicht mehr beschäftigt, jedoch sieht es wohl so aus, dass mein Router (respektive OpenWRT) das nicht richtig unterstützt. Das manuelle Eintragen eines Nameservers in die Netzwerk-Konfiguration des Mac schafft zwar Abhilfe, jedoch funktioniert (zumindest bei mir) die lokale Namensauflösung für das interne Netz nicht mehr. Schade…

Transition complete…

So. Nach langer Zeit schreibe ich nochmal etwas hier rein, jedoch ist der Anlass dafür mehr oder weniger spektakulär.

Nachdem ich mir im Februar 2008 ein MacBook Pro zugelegt habe, sind jetzt ein iMac 20″ und ein iPod touch 8GB gefolgt. Diese Produkte habe ich im Zuge der “Back-To-School” Aktion erworben. Dank des BSD-Unterbaus wird mir im Gegensatz zu meiner vorherigen Windows-Lösung die Arbeit wesentlich erleichtert.

Aber warum habe ich den Eintrag mit “Transition complete…” überschrieben? Nunja. Ich kann verkünden, dass ich nun jegliche Windows-Kisten durch Macs ersetzt habe.

4. August 2008

Nützliche Tools für Mac OS X

Nachdem ich ein paar Monate nun mit Mac OS X gearbeitet habe, stelle ich hier mal eine kleine Liste der Programme und Tools zusammen, welche ich häufig nutze:

  • MacPorts
    Eine Sammlung von Ports bekannter Linux- und Unix-Programme
  • TextMate
    Super Editor, allerdings kostenpflichtig.
  • Smultron
    Ein schöner Editor
  • Adium
    IM-Client für alle wichtigen Protokolle
  • TeXShop
    Ein schöner LaTeX-Editor, der aber sonst auch nichts kann
  • IceClean
    Systemwartung, Systemoptimierung, …
  • Burn
    Brennprogramm (bisher noch wenig Erfahrung)
  • SimplyBurns
    Brennprogramm (bisher noch wenig Erfahrung)

Ich hoffe, diese Liste irgendwann erweitern zu können.

5. Juni 2008

Neues von Mac OS X

Seit Februar 2008 bin ich stolzer Besitzer eines MacBook Pro. Da ich zuvor noch nie mit einem Mac gearbeitet habe möchte ich hier Gleichgesinnten ein wenig helfen, den Einstieg in die neue Welt zu meistern. Hauptsächlich werde ich versuchen, Probleme, die ich hatte, aber auch verschiedene Anwendungen vorzustellen und näher zu beschreiben. Also ruhig öfter mal vorbeischauen…