24. Januar 2010

Bin ich im Web 2.0 angekommen?

Hm, gute Frage. Zumindest bin ich ein Stück weiter vorgedrungen.

Nachdem ich mich vor ca. 1 Jahr bei Twitter angemeldet habe, habe ich noch einen Posterous-Account angelegt. Doch was mache ich mit einem Blog, einem Posterous-Account und einem Twitter-Account? Ich habe das — zumindest im Moment — für mich so geregelt:

Wenn (Zeichenanzahl <= 140)
     benutze Twitter
Wenn (Zeichenanzahl > 140 & Absatzanzahl <= 3)
     benutze Posterous
Sonst
     benutze Blog

Natürlich sind diese Abgrenzungen (bis auf das Zeichenlimit bei Twitter vielleicht) gewissen schwimmenden Grenzen unterlegen. Die Grundidee soll sein, dass kurze Nachrichten über Twitter gehen, etwas längere (vielleicht auch hauptsächlich mobile Nachrichten) über Posterous und längere Artikel über den Blog. Außerdem wird es eine Verkettung der einzelnen Komponenten der Form

Blog -> Posterous -> Twitter

geben. Wenn ich also was im Blog schreibe, so soll eine Benachrichtigung an Posterous gehen. Und weil für alles, was auf Posterous erscheint, eine Benachrichtigung an Twitter weitergereicht werden soll, so bekommen meine Follower auf alle Fälle mit, wenn ich was auf Posterous oder in meinem Blog gepostet habe.

Ich halte es hiermit genauso wie mit allem, was ich im Web probiert habe: wenn’s mir gefällt, wird’s weiter so gemacht und wenn nicht, dann nicht… ;-)

In diesem Sinne…

P.S.: Wenn alles gut funktioniert, müsste auch jetzt schon oben genannte “Verkettung” greifen.

Update: Natürlich hat diese “Verkettung” nicht funktioniert. Es hängt hier wohl am verwendeten Plugin “Posterize”. Jedoch weiß ich noch nicht, was die genaue Ursache ist…

Update 2: Es gibt jetzt eine neue Version von “Posterize”. Geht es jetzt? Gleich mal testen…

18. Januar 2010

Blogging vs. Microblogging

Zugegeben. Blogs sind was Schönes. Man ist flexibel, kann sich mal schnell was von der Seele schreiben. Doch diese Art der Informationsvermittlung wird durch eine neue Form von Blogging gefährdet — Microblogging!

War es doch bis vor ca. 2 Jahren noch so, dass man gerne gebloggt hat (auch vielleicht mal längere Beiträge), so geht der Trend in Richtung kürzerer Blogposts bis hin zum Microblogging. Allen voraus Twitter

Ich selbst blogge immernoch gerne, nutze jedoch auch Twitter. Ich schätze die Einfachheit, schnell mal meine Website auf den neusten Stand zu bringen, indem ich einen neuen, hoffentlich sinnvollen Blogeintrag verfasse. Ich schätze jedoch auch die Belanglosigkeit von Twitter, wo zumindest nicht jeder meiner Einträge unbedingt qualitativ hochwertig ist.

Ich denke, es wird für beide Formen weiterhin Anwendungsgebiete geben, die ihre Vorzüge aber auch Nachteile haben. Für mich persönlich steht fest, dass ich beides weiterhin parallel betreiben werde. Leider ist nicht immer die Zeit vorhanden, einen längeren Blogeintrag zu verfassen. Ich werde mich hier in Zukunft wahrscheinlich kürzer fassen, was aber nicht unbedingt von Nachteil sein soll, denn wer will schon lange Einträge lesen? Die Zeit zieht heutzutage so schnell an einem vorbei, dass es manchmal ganz gut ist, nicht von Text erschlagen zu werden. So geht es mir jedenfalls…

5. August 2009

Twitter

Ich nutze seit ungefähr Anfang Januar 2009 den Microbloggingdienst Twitter. Zuerst dachte ich wieder ans Abmelden, da ich nicht wusste, was ich “twittern” sollte, aber so langsam rollt es an…

Vielleicht bin ich nicht so mitteilungsfreudig, wie das manch andere sind, aber das ein oder andere erfährt man schon von mir. Hauptsächlich versuche ich, so viele Informationen wie möglich, jedoch nicht mehr als nötig preiszugeben. Mit anderen Worten: Ich versuche, allzu konkrete Informationen möglichst zu meiden.

Wenn ein Tweet Neuigkeiten zu Programmen o.ä. enthält, welche ich noch nicht kenne und mich interessieren, dann habe ich “nebenbei” die Möglichkeit, mir das anzusehen. Und mit dem passenden Programm kommen die Neuigkeiten ganz automatisch.

Twitter ist für mich persönlich auch eine (kompakte) Zusammenfassung von Nachrichten geworden. Man denke z.B. nur daran, wie schnell sich die Neuigkeit von einem Flugzeug, das auf dem Hudson schwimmt, über Twitter verbreitet hat.

Alles in allem muss meiner Meinung nach Twitter von zwei Seiten betrachten: Zum einen ist es natürlich ein schnelles Medium um Informationen jeglicher Art auszutauschen. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Medium, über das man von einem User sehr viel erfahren kann. Da das Internet bekanntlich nichts vergisst, sollte man sich also genau überlegen, ob man einen Tweet so stehen lässt, bevor man auf “Senden” klickt.

Wer sich ein bisschen näher informieren will, dem empfehle ich den Twitter-Beitrag der Sendung “3sat neues” (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/517198).

Aber wer hätte wohl gedacht, dass 140 Zeichen einmal unser Leben beeinflussen können?