Unter Mac OS X mit Standardrechten arbeiten

Unter Mac OS X ist es genauso wie auch unter Windows zu empfehlen, bei der täglichen Arbeit auf Administratorrechte zu verzichten und als Standardbenutzer zu arbeiten. Die Einstellungen für die grafische Oberfläche sind schnell erledigt, bei der Arbeit mit dem Terminal muss man ein klein wenig mehr tun.

  • Grafische Oberfläche:
    Bei der grafischen Oberfläche geht man wie folgt vor. Zuerst muss man einen Benutzer anlegen, welcher Administratorrechte bekommt. Danach einfach anmelden unter dem neu angelegten Benutzer und sich selbst „herunterstufen“ als Standardbenutzer. All das kann man in den „Systemeinstellungen“ unter „Benutzer“ tun.
  • Terminal:
    Das Security-Framework, das die Aufgabe der Administratordaten regelt, wertet nur die Gruppenzugehörigkeit, nicht aber die sudoers-Datei aus. Insofern muss man hier noch ein wenig Hand anlegen.
    Zuerst startet man ein Terminal von einem Administratorkonto aus. Durch Eingabe von
    sudo visudo
    und der Eingabe des Administrator-Kennwortes öffnet sich der Texteditor vi mit der Datei /etc/sudoers.
    Wichtig: Die Datei nicht mit einem anderen Befehl öffnen, denn es könnte dann etwas schief laufen!
    Durch Eingabe von „i“ schaltet man um in den Eingabemodus, „ESC“ beendet diesen wieder. Nun die Zeile
    user ALL=(ALL) ALL
    im Bereich # User privilege specification eingeben, wobei „user“ für den Benutzernamen steht, welcher sudo-Rechte erhalten soll. Mit „:wq“ speichern wir die Änderungen und schließen vi. Nun hat der Benutzer user uneingeschränkte sudo-Rechte und kann beliebige Befehle mit sudo absetzen.

Falls Fragen hierzu auftauchen sollten würde ich mich über ein Feedback freuen. Am besten hierfür die Kommentarfunktion nutzen.

Weiterhin viel Spaß mit der Arbeit unter Mac OS X.